Mit dem Rad zur Arbeit

1 Sich Zeit lassen bei der Gewöhnung

Bisher sind Sie mit Auto oder ÖPNV zur Arbeit gefahren, wollen jetzt aber zum Fahrrad wechseln? Am besten ist es, erstmal mit einem Tag pro Woche zu starten und nach einiger Zeit die Fahrten regelmäßig auszuweiten. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – die ersten Male muss man sich noch aufraffen, bei kühlen Temperaturen aufs Rad zu steigen. Aber irgendwann gewöhnt man sich dran. Und wer einmal bei Regen gefahren ist, stellt oft fest: So schlimm ist es gar nicht. Vor allem nicht mit der richtigen Bekleidung.

 

2 Steuervorteil nutzen

Die Entfernungspauschale („Pendlerpauschale“) gilt für jedes Verkehrsmittel. Wer also mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann in der Einkommensteuererklärung unter den Werbungskosten seine Fahrten angeben. Pro Entfernungskilometerwerden 30 Cent berechnet.

 

3 Motivation erhöhenmit Apps und Co.

Wer zusätzliche Motivation braucht, kann sich in verschiedenen Portalen anmelden und so Fahrten tracken. Fitness-Apps wie Strava oder  Runtastic erfassen jede Fahrradstrecke, ermitteln Kalorienverbrauch und Geschwindigkeiten. Bei der App Radbonus gibts Rabatte und Gewinnspiele, das Programm „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC und AOK belohnt ebenfalls mit tollen Verlosungen. Die Aktion läuft jedes Jahr zwischen Mai und September, man kann auch Teams aus Kollegen anmelden.

 

4 Fahrrad gegen

Diebstahl sichern Fahrradpendler stellen ihr Fahrrad regelmäßigam gleichen Ort ab, dies erhöht die Wahr-10Tipps für Radpendler scheinlichkeit eines Diebstahls. Das Fahrrad sollte daher am Arbeitsplatz gut gesichert sein. Schließen Sie Ihr Rad nicht nur ab, sondern auch an! Nutzen Sie einen gut einsehbaren Stellplatz und im besten Fall zwei verschiedene Schlossarten, zum Beispiel ein Bügel- und ein Kettenschloss. Dies erschwert den Klau.

 

5 Das Wetterim Blick haben

Vorbereitung ist alles! Wer sich vor der Fahrt über die Wetterlage informiert, kann sich passend einpacken. Empfehlenswert sind Wetter-Apps mit Regenradar, zum Beispiel von WetterOnline, Meteoblue oder Pflotsh Storm, alle kostenlos.

 

6 Bahn und Fahrrad kombinieren

Die komplette Strecke mit dem Rad ist zu weit? Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich das Radpendeln ideal verbinden. Entweder man fährt nur einen Abschnitt mit der Bahn und nimmt dabei sein Rad mit, im besten Fall ein Faltrad. Oder man fährt einen Teil der Strecke und lässt das Fahrrad dann am Bahnhof oder der Bushaltestelle stehen. Eine dritte Option: Morgens mit dem Fahrrad die Bahn nutzen und abends nach Hause radeln. Stressabbau garantiert!

 

7 Fahrrad über

Leasing finanzieren Wer viel und weit fährt, braucht ein gutes Fahrrad. Klären Sie Leasing-Möglichkeiten bei Jobrad, Businessbike und Co. und sprechen Sie mit Ihrem Chef! Es gibt unterschiedliche Finanzierungsmodelle: Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich die Kosten teilen, sie können das Rad aber auch jeweils komplett finanzieren. Übernimmt der Angestellte die Kosten, wird ein Teil seines Brutto-Gehalts für die monatliche Leasing-Gebühr abgezweigt. Damit wandelt der Arbeitnehmer einen Teil seines Entgelts in eine Sachleistung um und muss dafür keine Steuern bezahlen.

 

8 Alternative Routen fahren

Den zügigsten Weg zur Arbeit zu kennen ist das eine. Aber es kann auch schön sein, mal andere Routen kennenzulernen. Vielleicht sind diese abseits der großen Straßen sogar ruhiger und Sie kommen entspannter an. Oder die Landschaften sind schöner. Generell ist die Abwechslung verschiedener Strecken empfehlenswert – der psychologische Effekt ist groß. Denn Routine kann langweilen, Neues hingegen weckt Neugier und macht Spaß.

 

9 Nur ein kleines Frühstück

Vor dem Radfahren sollten Sie keine schwere Kost einnehmen und ausreichend trinken. Als Frühstück empfiehlt sich eine Kleinigkeit mit Kohlenhydraten, also ein bisschen Brot oder Müsli, Obst oder ein Energieriegel. Je nach Distanz kommt man auch komplett ohne Frühstück aus und isst dann erst bei der Ankunft. Dies unterstützt bei der Fettverbrennung.

 

10 Sicherheit geht vor

Klar, das Pendelfahrzeug sollte gut gewartet und gepflegt sein, dass es nicht zu unangenehmen Situationen unterwegs kommt. Weil Pendler auch oft im Dunkeln unterwegs sind, sind gutes Licht sowie reflektierende Kleidung dringend zu empfehlen. Hosenbänder oder-klammern sorgen dafür, dass nichts in die Kette gerät. Und auch wenn Sie mal etwas spät dran sind: Informieren Sie lieber kurz Ihren Chef, dass Sie später kommen. Gehetzt und dabei womöglich unkonzentriert radfahren kann gefährlich sein. Achten Sie immer auf Schilder, Regeln und andere Verkehrsteilnehmer.

 

Ein großes Dankeschön an https://www.radfahren.de/ für die Bereitstellung dieser Tipps

 

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